Alruna IC Tagebucheintrag -16-

Mit zittrigen Händen schreibe ich diese Zeilen, nun da ich zur Ruhe komme.

Seit einigen Wochen weile ich jetzt auf Burg Drachenstein. Die Tage plätschern dahin ohne das viel geschieht, es ist zermürbend.

Heute aber lud die edle Helena zur Audienz, doch kaum jemand erschien. Schreckliches jedoch mussten wir erfahren. Die Ranken, die das dunkle Schloss umwuchert hatten, sind verschwunden. Die Schatten sind wieder frei und als Beweiß dessen wurden wir noch in dieser Nacht überfallen.

Gerade wollte ich Helena zur Heilstube führen, um sie zu untersuchen, da sie mir ein wenig kränklich erschien und ich die nächsten Tage unterwegs sein wollte … unterwegs um Katy zu suchen, nachdem ich einen kleinen Verdacht, eine winzig kleine Hoffnung habe, dass sie wieder frei ist und noch am Leben.

Nun wir machten uns also auf zur Heilstube, als wir mittem im Innehof direkt vor der Türe zur großen Halle auf eine Lykanerin trafen, eine gewandelte Lykanerin. Es ist mir unbegreiflich wie sie an all den Wachen vorbei unbemerkt dorthin hatte kommen können. Wie dem auch sei, sie war da und geistesgegenwertig stieß ich Helena wieder in den Raum und erhob meinen Stab, um einen Feuerball herauf zu beschwören. Die Bestie versuchte zu flüchten, über das kleine Dach über der Heilstube, aber natürlich standen oben schon mehrere Wachen auf den Mauern, die ihre Bögen auf sie richteten, ich ließ meinen Feuerball auf sie los und die Wachen schossen. Getroffen vom Feuer und den Pfeilen, die auf kurze Distanz auf sie geschossen worden waren, stürzte sie in den Burghof. Direkt ließ ich einen weiteren Feuerball auf sie nieder. Wachen, die unten waren eilten hinzu und bedrohten sie mit ihren Speeren. Ich ließ einen weiteren Feuerball entstehen, der vor ihr tanzte und rief ihr zu, sie solle sich ergeben, währendessen legten die Wachen auf den Mauern neue Pfeile auf und behielten sie im Visier, doch schien sie das nicht zu beeindrucken. Sie brüllte bedrohlich auf und und ich ließ den dritten Feuerball auf das Wesen prallen. Gleichzeitig rammten ihr die Wachen neben ihr zwei Speere in den Körper und ein weiterer Pfeilhagel ging über ihr nieder. Sie riss die Wachen um und begrub eine ganz, eine halb unter sich. Ein schreckliches Schauspiel. Doch scheinbar verließen sie nun endlich ihre Kräfte, denn nur kurz schien es noch als wolle sie sich erneut aufbäumen, dann aber wandelte sie sich in ihre menschliche Gestalt. Erneut forderte ich sie auf sich zu ergeben und diesmal tat sie es auch. Der Graf Miquel hatte von Wachen unterdess Ketten holen lassen und ließ ihr diese nun anlegen. Ich vergewisserte mich kurz das es Helena gut gehe und machte mich dann eilig daran die beiden Wachen zu versorgen. Für einen von ihnen kam jede Hilfe zu spät, der Mann war tot. Der andere ist schwer verletzt. Er hat mehrere Rippenbrüche und einige Prellungen und Schürfwunden. Ich versorgte ihn so gut es mir möglich war, gab ihm etwas gegen die Schmerzen und wies ihn an in den nächsten Tagen ruhig auf seinem Lager zu bleiben. Leider werde ich hier keinen Knochen-Trank zubreiten können, ich werde auf meinem Ritt zu den Elben morgen am neuen Magierturm halt machen in der Hoffnung Homer dort anzutreffen, vielleicht kann er mir den Trank für den armen Mann vorbereiten. Wir können es uns in diesen Tagen nicht erlauben einen guten Mann für Wochen verletzt im Bett liegen zu haben, es reicht, dass einer der Männer sein Leben lassen musste.

Nachdem ich die Wache versorgt hatte, sah ich nach Helena, der ich einen Tee mit beruhigenden Kräutern brachte. Es ging ihr schlecht, man sah, dass das alles ihr sehr zugesetzt hatte. Gerade erst hatte sie erfahren, dass es diese Wesen tatsächlich geben soll und nur wenige Augenblicke später griff uns eines an.

Ich sprach kurz mit ihr und ging dann um meine letzte Pflicht für den heutigen Abend zu erfüllen. So kam ich zu dem Käfig in den der Graf die Lykanerin gesperrt hatte. Ich kenne diese reudige Hündin. Sie ist die, die damals im Hause von Elyion und Canidio ein und aus ging. Die erste Lykanerin, die ich in gewandelter Gestalt sah … so viele Monate ist dies her … Es war der Abend an dem ich Canidio um die Aufnahme als Schülerin gebeten hatte. Damals war ich bei ihrem Anblick in Ohnmacht gefallen und stand noch lange unter Schock … damals … alles ist anders seit damals …

Der Graf hatte ihr ein Halsband mit nach innen gereichtetet Dornen anlegen lassen. Das ist gut. Das wird sie töten, sollte sie versuchen sich zu wandeln. Etwas Sorge macht mir, das das Weibstück in ihrer menschlichen Gestalt und nur spärlich gekleidet den Männern den Kopf verdrehen könnte. Ich werde ihr gleich morgen ein ordentliches Gewand bringen und hoffe, dass die Androhung des Grafen gegenüber den Wachen, sein Versprechen was dem geschehen würde, der sich locken ließe … das dies und das Gedenken an ihren gefallenen Kameraden sie dazu befähigen wird ihre Lenden in Zaum zu halten …

Ich verabreichte ihr noch einen Trank aus Eisenkraut in der Hoffnung, dass dies sie zusätzlich schwächen wird, denn zu meinem Erstaunen schien sie recht gut beeinander und die Wunden, die sie hatte haben bereits aufgehört zu bluten. Sie sprach normal, gar frech und aufmüpfig. Zwar habe ich bereits gehört, dass die Lykaner über gewisse Selbstheilungskräfte verfügen, doch das was ich da heute sah, nach all dem was wir ihr zugefügt hatten … das versetzte mich in schrecken. Wie soll man einem solchen Gegener einhalt gebieten?

Eine andere Sache ist, dass ich nun völlig enttarnt bin. Elyion wird aus der Haut fahren wenn er es erfährt und mein Leben und das derer die mich schützen ist in Gefahr. Der Inquisitor ist noch immer im Land. Das einzig Sinnvolle was ich jetzt tun kann ist von der Burg zu verschwinden, auch wenn ich die edle Helena ungern enttäusche. Sie will das ich bleibe, versprach mir mich zu schützen und jedem der mich verraten würde den Tod anzudrohen … doch … kann ich sie dem aussetzen? Alle hier? Ich sehe wie argwöhnisch die Wachen mich seither betrachten und glaube nicht, dass sie sich so schnell daran gewöhnen werden. Nur zu gut kenne ich diese Blicke.

Kurz nach Sonnenaufgang werde ich die Burg verlassen und den Elben eine Nachricht von Helena bringen. Außerdem werde ich nach Katy suchen … ob und wann ich wiederkehren werde habe ich noch nicht entschieden.

A.

Gemütlichkeit

Eine gemütliche Nacht in den Highlands. Vielleicht fällt auf, dass es bei Alruna zu Haus jetzt ein bischen anders aussieht. Es gab einen kleinen Umbau. Ich muss bei Gelegenheit mal neue Fotos machen.

schaukelstuhlamkamin

Alruna NicChattan – Vorgeschichte

Es war eine klare, eisige Nacht Anfang an Gearran (Februar) vor 18 Sommern als Alruna geboren wurde. Sie wuchs in Dreghorn einem kleinen Dorf in der Nähe von Irbhinn (Irvine), weit im Süden der Galldachd (Lowlands) auf, auch wenn ihr Vater ursprünglich aus den Gaidhealtachd (Highlands) stammte. Sie ist die zweitälteste von vier Schwestern und hat zudem vier Brüder von denen 3 älter sind als sie.

Ihr Vater ist Schmied. In der zweiten Generation übt er dieses Handwerk aus, das seit seinem Vater immer an den erstgeborenen Sohn weitergegeben wird. Und so ist auch Alrunas ältester Bruder Angus Schmied.

Carney, ihr zweitältester Bruder, ist Instrumentenbauer. Die Leidenschaft für Musik, die er mit Alruna teilt, sorgte bereits früh dafür, dass die beiden Geschwister sich sehr nahe standen und so hat sie zu ihm wohl das innigste Band, wenngleich sie ein gutes Verhältnis zu all ihren Geschwistern hat, von den üblichen Zwistigkeiten abgesehen.

Der dritte Sohn ihrer Eltern ist Händler und meist auf Reisen. Ihre ältere Schwester, Agnes, ist verheiratet und lebt auf dem Hof ihres Mannes. Ihre jüngeren Geschwister leben alle noch bei ihren Eltern, Áine und William.

Die Familie von Alrunas Mutter Áine kommt ursprünglich aus Éirinn (Irland). Es heißt eine ihrer Ahninnen, ihre Urgroßmutter Eilan, soll eine Priesterin der Großen Göttin gewesen sein. Manchmal erzählt ihre Mutter diese alten Geschichten, aber nur sehr selten, denn in dem Teil des Landes, in dem Alrunas Familie lebt, hat die neue Religion bereits Einzug gehalten.

Auch unter den Ahnen ihres Vaters William soll es jene gegeben haben, die den Ruf der alten Götter hörten. Ihr Urgroßvater Aonghus noch, soll ein weiser Druide gewesen sein. Doch auch seine Geschichte wird nur noch selten erzählt. Zu groß ist die Angst.

Nur zwei alte Wandbilder, kunstvoll geschmiedet, erzählen noch von der alten Zeit und der Ruf erreichte lange niemanden mehr in Alrunas Familie … bis sie geboren wurde.

Schon früh zeigte sich, das Alruna einen anderen Blick auf die Welt hatte. Ein liebevolles Herz ist ihr zu eigen, das ihr ein gütiges, herzliches Wesen schenkt. Ob Mensch oder Tier, einem jeden begegnet sie stehts freundlich und hilfsbereit. Neugierde und Wissensdurst, sind wohl weitere ihrer auffälligsten Eigenschaften, sowie auch eine gewisse Ungeduld, die, in Gemeinschaft mit den beiden zuerst Genannten, ihren Eltern schon oft an den Nerven zerrte.

Sehr früh entdeckte sie auch ihre bereits zuvor benannte Leidenschaft für die Musik. Es war schwer für ihre Mutter, sie von der alten, kostbaren Harfe, die schon mehrere Generationen in Familienbesitzt ist und einst ihrer Urgroßmutter Eilan gehört haben soll, fern zu halten. Nicht, das Áine ihrer Tochter es nicht gegönnte hätte, doch hatte sie Angst, um das wertvolle Stück, denn zu Alrunas oft jugendlich-ungestühmer Art gesellt sich noch eine Tollpatschigkeit, die schon einiges zur Bruch gebracht hatte und mehr als einmal die spärlichen Heilkünste der Mutter und auch die des örtlichen Wundarztes erforderten. Nicht umsonst hat ihre Mutter in ihrem Garten ein großes und prächtiges Beet mit Arnika und Ringelblumen, sowie stehts einen großen Vorrat dieser Kräuter in getrockneter Form. Auch Weidenrinde, war etwas, das in ihrem Haus, immer ausreichend zur Hand war.

Lange jedoch konnte Áine dem Drängen ihrer damals noch sehr jungen Tochter nicht widerstehen und so gestattete sie ihr schließlich die Harfe zu nutzen. Nicht zuletzt auch Carney ist es wohl zu verdanken, dass sie einlenkte, denn er war es auch, der sich bereit erklärte Alruna zu unterrichten. Schnell lernte diese und ganz gleich ob Flöte, Harfe, oder gar die Piob-Bheag (kleine Pfeife = Tieflandsackpfeife), oder Piob-Mhòr (große Pfeife = Hochlandsackpfeife).

Jedes Instrument, das sie in ihre Finger bekam, lernte sie schnell zu beherrschen und immer dann, wenn sie eines der Instrumente in ihren Händen hält und aufspielt, dann war und ist nichts mehr zu sehen von dem tollpatschigen Mädchen. Eine Ruhe und Harmonie geht dann von ihr aus, die die Umstehenden berührt und ihre Herzen fröhlich macht. Alruna scheint in diesen Momenten von innen heraus zu strahlen, als berühre sie die Göttin selbst.

Dies war wohl auch das Erste was ihren Eltern auffiel. Später dann kamen Träume Alrunas hinzu. Träume, die die Zukunft zeigten. Áine und William reagierten darauf mit einer Mischung aus Freude, Stolz und Angst, denn einerseits erfreute es ihr Herz, dass nach so vielen Jahren wieder der Ruf der alten Götter eine aus ihrer Familie traf, doch gleichzeitig fürchteten sie auch was dies für ihre Familie bedeuten möge, sollte es entdeckt werden. Zu weit waren die Hassreden der neuen Kirche bereits in die Köpfe und auch Herzen der Menschen gedrungen.

Vor einigen Monden schließlich in der Nacht vor dem Oímealg-Fest hatte Alruna einen seltsamenen Traum. Sie sah sich fern von der Heimat in einem Steinkreis stehen, vor einem festlich geschmückten Altar. Eine Frau war dort, die sie noch niemals zuvor gesehen hatte. Die Frau hieß sie warm und herzlich willkommen, sie beide beteten gemeinsam zur großen Göttin und musizierten schließlich ihr zu ehren. Dieser Traum wiederholte sich seit jener Nacht. Zunächst mit längeren abständen, später hatte sie ihn in jeder Nacht. Es zog sie fort, doch wollte sie auch ihre Familie nicht verlassen. Allein fort zu gehen war für sie unvorstellbar.

Áine schließlich war es, die ihre Tochter fort schickte. Die Schilderungen Alrunas ließen sie an ein fernes Land denken, in dem sie einst mit William Rast machte, als sie mit ihm die Länder besuchte in denen er aufgewachsen war, um dort seinen Vater am Sterbebett zu verabschieden. Es zeriss Áine das Herz ihre Tochter so alleine gehen zu lassen, doch wusste sie, dass diese nur in der Ferne ihr Glück finden konnte und dem Ruf der Göttin folgen musste, die sie sicher an ihr Ziel bringen würde.

So kam Alruna schließlich nach Celdwin und man kann sich sicher vorstellen, wie sie sich gefühlt haben muss, als sie dort auf Rhiannon traf, die Hohe Priesterin des Highlanderdorfes Darach Ur, die Frau aus ihrem Traum, die sie hinauf in den Steinkreis führte, den Kreis, den sie im Traum gesehen hatte … um mit ihr zu beten und sie als Ùranach aufzunehmen.

4 Jahre aRSEnal

Und hier die Fotos von der Jubiläumsparty im aRSEnal, ebenfalls als Slideshow:

>> KLICK MICH<<

Marktabend in Celdwin

Hier kommt ihr direkt zur Slideshow mit ein paar Impressionen vom Marktabend in Celdwin.

Alruna hat sich prächtig amüsiert, nur der Met ist ihr nicht so gut bekommen .. wie auch wenn man sowas noch nie getrunken hat und es dann soo lecker schmeckt .. ;) Ihr seht sie übrigens zwischen den Tanzenden in ihrem grünen Kilt.

Das aRSEnal feiert 4jähriges

Das aRSEnal war lange mein zu Hause und noch immer ist es irgendwie “mein Baby”, auch wenn ich zur Zeit kaum da bin. Etwa 2 1/2 Jahre war ich seine Managerin, knapp zwei Jahre davon alleine.

An diesem Wochenede wird also großes Jubiläum gefeiert.

SAMSTAG 27. August  2011
ARSENAL 4 YOU ANNIVERSARY  im AяѕǝNAL
ab 21 Uhr mit DJ Sascha Laval

SONNTAG 28. August 2011
30. DJ NIGHT im AяѕǝNAL
ab 19 Uhr mit 12 verschiedenen DJs

 Teleport-Link direkt ins aRSEnal

Großer Markt in Celdwin

So höret denn die Kunde, dass in der Stadt ein Markt sei.

Morgen (Samstag 27.08.2011) um die achte Stunde werden Barden aufspielen, ein Karussel aus fernen Landen wird euch erfreuen, bunte Waren aus aller Herren Länder werden angeboten…..

Am Tage des Christengottes (Sonntag 28.09.2011) dann um ein Uhr Mittag ein Konzert der Red Hot Chili Pipers und ein Turnier um die fünfte Stunde..

Erscheinet in grosser Zahl!

Teleport-Link nach Celdwin